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Was ist ein Dispo-Kredit?
Der Dispositionskredit (“Dispo”) auf dem Girokonto besagt, um wieviel Sie Ihr Konto überziehen können. Banken unterscheiden dabei nach dem reinen Dispo-Kredit mit vergleichsweise moderaten Zinsen und der Überziehung des Kontos über den Dispo-Kredit hinaus - zu schon deutlich schlechteren Konditionen.
Die Höhe des Dispo-Kredites richtet sich dabei in der Regel nach der Höhe der regelmäßigen monatlichen Geldeingänge (z.B. dem Gehalt). Viele Banken passen den Dispo-Kredit dabei laufend an eben diese Geldeingänge an.
Wer kurzfristig einen Liquiditätsengpass hat, kann diesen über seinen Dispo-Kredit umgehen. Wenn das Konto aber laufend im Soll steht und das Dispo ständig ausgeschöpft ist, sollte man ernsthaft über eine Umschuldung nachdenken. Die kann so aussehen, dass man eine Ratenkredit aufnimmt uns so sein Dispo wieder ausgleicht. Aber Vorsicht: wer seinen Dispo-Kredit dann wieder in Anspruch nimmt und sein Konto überzieht, läuft Gefahr, in eine echte Schuldenspirale zu landen. Es empfiehlt sich daher, nach einer Umschuldung, den Dispo zu reduzieren oder ganz zu löschen.
Den Zinssatz für den Dispo-Kredit und Überziehungen über den vereinbarten Dispo hinaus können Banken nach eigenem Ermessen festlegen. Seit dem 11.06.2010 gibt es allerdings eine kleine Einschränkung: seit diesem Datum müssen Banken und Sparkassen einen sog. Referenzzins nennen, an dessen Entwicklung die Dispozinsen gekoppelt sind. Bei den meisten Banken und Sparkassen sind die der “3-Monats-Euribor” oder der “EZB-Leitzins”.
Den gem, unseren Recherchen günstigsten Dispo-Kredit bietet derzeit die Skatbank Altenburg und die DKB Bank AG.
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