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Wie sicher ist das Geld auf einem Girokonto?
Das Guthaben auf Girokonten ist bei den meisten Banken, wie das Sparguthaben auch, über die gesetzliche Einlagensicherung sowie die zusätzliche Einlagensicherung der jeweiligen Bankenverbände abgesichert. Bei Kreditinstituten, die beispielsweise dem Bundesverband Deutscher Banken e.V. angeschlossen sind, liegt die Höchstgrenze pro Person bei mindestens 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das dürfte jedem “normalen” Kontoinhaber völlig ausreichen. Allerdings gibt es auch Banken, die nur der gesetzlichen Einlagensicherung angehören und diese ist seit dem 01.01.2011 auf 100.000 Euro begrenzt.
Bei ausländischen Banken, deren deutsche Filialen dem Bundesverband angehören, greift als erstes die nationale Einlagensicherung am Hauptsitz der Bank. Die deutschen Einlagensicherung greift dann nur für die Beträge, die über die nationale Einlagensicherung hinausgehen (unabhängig davon, ob die nationale Einlagensicherung zahlungsfähig ist oder nicht!).
So sind die Einlagen in der verschiedenen Ländern gesichert:
- Deutschland: bis 100.000 Euro zu 100% (gesetzliche Einlagensicherung); darüber hinaus gilt die Einlagensicherung der verschiedenen Bankenverbände (z.B. Sparkassen und Genossenschaftsbanken)
- Niederlande: bis 100.000 Euro zu 100%
- Österreich: bis 100.000 Euro zu 100%
- Luxemburg: bis 100.000 Euro zu 100%
- Großbritannien: bis 85.000 Pfund zu 100% (ca. 98.000 Euro)
- Frankreich: bis 100.000 Euro zu 100%
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